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Hazunizationen
Wer jetzt glaubt meine Rechtschreibung wäre total den Bach runter gegangen mag vielleicht Recht haben, allerdings nicht wenn es um die Begrifflichkeit einer ausgewachsenen Hazunization geht. Hazunization ist genau die Beschreibung meines jetzigen Zustandes und hat weniger etwas mit irgendwelchen Hirngespinsten zu tun wie man annehmen mag. Hierbei handelt es sich im engeren Sinne um einen kleinen Mann, der gerade in meinem Kopf sitzt und mit einem Hammer bewaffnet versucht sich an unterschiedlichen Stellen einen Weg ins Freie zu bahnen. Angelockt wird der kleine Mistkerl durch reichlich Alkohol am Abend. Einmal erschienen nistet sich dieser Parasit im Kopf ein und ernährt sich vom Alkohol im Blut. Am nächsten Morgen (also heute) ist der Wicht nun dermaßen besoffen, dass er den Weg nach draussen nicht findet und auf diese Art und Weise versucht sich nach draussen zu meißeln. Und ich muss wieder leiden… Ok, man könnte mit einer tiefgefrorenen Windel um den Kopf auf dem Sofa liegen und versuchen den Herren einzufrieren, was allerdings den Nachteil des Fernsehens mit sich bringt (eindeutig zu viel Bewegung) oder aber sich vor den Rechner begeben. Nur was tun, Egoshooter fallen schon mal aus (wir erinnern uns… die Bewegung). Dann gäbe es ja vielleicht auch noch das eine oder andere Strategiespiel… Allerdings befürchte ich, dass auch dieser Versuch nicht von Erfolg gekrönt sein wird. Zumindest habe ich vorhin satte 5 Minuten vor dem Schrank gestanden und Teegläser angeschaut um mich dann für einen gelben Tee zu entscheiden. Ich muss nicht sagen, dass das scheinbar genau der Tee ist, der geschmacklich rein gar nicht zu der Geschmacksrichtung passt die gerade in meinem Hals wohnt. Also Entscheidungsfreude scheint heute auch nicht mein Ding zu sein, zumindest sieht es nach einem sehr sehr langweiligen Sonntag aus…
et Biedl