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Project 2CV Praxistipp Lackier-Sprühnebel entfernen
Tja so einen Punkt gab es in der Nacharbeit noch zu erledigen. Als erstes sollte man beim lackieren immer bedenken, dass nicht vielleicht doch irgend ein anderes Auto vom Lacknebel erreicht werden kann. Der Wind kann den schon relativ gut verteilen. Mir ist das zumindest mit dem A6 der Schwiegermutter passiert… Meine Aussage dazu: “Keine Angst, das Auto wird wieder wie neu". Naja dann kam ja erstmal der Urlaub, dann hatte ich keine Zeit oder das Wetter war einfach besch… In der Zwischenzeit ist sie dann ganz panisch zu irgendwem hingefahren, der dann mit irgendeiner Verdünnung dran rumgerieben hatte und meinte das müsse professionell gemacht werden und würde 950 Euro kosten.
1.) Seit wann wischt man einfach mit irgendeiner Verdünnung an einem Lack herum (es sei denn es ist Universal- oder Nitroverdünnung), dass das nicht geht ist ja mal klar.
2.) Die 950 Euro sollte es kosten wenn es über die Versicherung abgewickelt wird.
Auf jeden Fall habe ich erstmal schallend gelacht, während Madame nun eher
drauf war. Aber heute Wetter gut, ich Zeit also hin um das ganze Problem mal zu beseitigen.
Zutaten:
- Reinigungsknete (Ich habe die von Sonax verwendet) 12 €
- Spüli und Wasser (Falls das Sonax-Fläschchen nicht reicht)
- Lackpolitur Hochglanz 4 €
- Wachspolitur 7€
- Fusselfreie, weiche Lappen.
Die Politur und Wachs benötigt man nicht wirklich, aber wenn das Ergebnis Topp sein soll…
Zuerst das Auto durch die Waschanlage ziehen, das der Dreck schon mal runter ist. Dann mit der Reinigungsknete komplett abpolieren. Wichtig ist, dass immer ausreichend Spüliwasser verwendet wird, auf keinen Fall trocken anwenden. Der Wasserfilm sollte immer geschlossen sein. Man merkt sehr schnell wann der Sprühnebel ab ist. Beim A6 Kombi hat es ca. 1h gedauert, dann war alles (inkl. Scheiben und 2 Pausen) wieder glatt wie ein Babypopo. Nochmal gewaschen und schon glänzte er auch noch. Um es perfekt zu machen habe ich ihn dann noch von Hand poliert und gewachst. Geht natürlich auch mit der Maschine, aber bitte nicht so ein 10 € Modell, da die meist den Lack mehr verkratzen wie alles andere. Für ca. 40 € bekommt man schon welche im “Flexformat", mit regelbarer Geschwindigkeit, die bei entsprechender Anwendung keinerlei Kratzer hinterlassen.
Ergebnis:
Eine hormelnde Schwiegermutter: “Ohhhhh der sieht ja besser aus wie jemals zuvor, das gibt es doch nicht, wie hast Du das denn gemacht?”
Kosten:
28 € (inkl. Waschanlage) und 2,5 Stunden Arbeit…
et Biedl